Respekt für Hörgeräteträger: Hörminderung wird nicht mehr als gesundheitlicher Makel wahrgenommen

Frankfurt, 28. Februar 2017 – 70 Prozent der Bundesbürger nehmen Menschen mit Hörgeräten genauso wahr wie Menschen ohne Hörgeräte. Gleichzeitig sehen nur noch Wenige in einer Hörminderung einen gesundheitlichen Makel (12 Prozent) oder eine Alterserscheinung (9 Prozent). Dies ergab eine aktuelle Umfrage von TNS Infratest, die vom Bundesverband der Hörgeräte-Industrie anlässlich des Welttags des Hörens am 3. März 2017 in Auftrag gegeben wurde.

Dem offenen Umgang Schwerhöriger mit der eigenen Hörminderung zollt die Hälfte der Befragten großen Respekt. 41 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben sogar an, dass sich Menschen, die ein Hörgerät tragen, vorbildlich verhalten, weil sie auf ihr soziales Umfeld achten. „Wer bereits eine leichte Hörminderung mit Hörgeräten ausgleicht, tut nicht nur seinen Gesprächspartnern etwas Gutes“, erklärt Dr. Stefan Zimmer, Vorstandsvorsitzender des BVHI. „Er erhöht vor allem die eigene Lebensqualität und beugt Folgeerkankungen wie Demenzbeschleunigung, Sturzunfällen und Depressionen vor. Eine derart vorbildliche Vorsorge findet zurecht den Respekt des sozialen Umfeldes.“

Über den Bundesverband der Hörgeräte-Industrie

Der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie ist die Vertretung der 13 auf dem deutschen Markt tätigen Hörgerätehersteller. Er artikuliert die Interessen seiner Mitglieder und ist das Kommunikationsorgan für alle Themen rund um Hörtechnologie, Hörminderung und Innovation. Der Verband setzt für die Erhöhung der Nutzung von Hörgeräten durch Menschen mit einer Hörminderung ein und klärt über die Leistungsfähigkeit moderner Hörsysteme auf. Darüber hinaus befördert er die Zusammenarbeit mit allen Gruppen, die an der Versorgung mit Hörsystemen beteiligt sind. Dazu gehören Hörgeräteakustiker, HNO-Ärzte, Krankenkassen, andere Verbände und Interessengruppen sowie die Politik.

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